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Brathähnchen aus dem Ofen

Artikel von: Allrecipes Redaktion  |  Bild von: cookin'mama
Brathähnchen aus dem Ofen
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Es geht doch nichts über ein perfekt gegartes Brathähnchen aus dem Ofen – ein einfaches Gericht, dass man nach Geschmack variieren kann und das zu vielen Gelegenheiten passt.
Ein ganzes Huhn aus dem Ofen braucht etwas länger als andere Garmethoden, aber die Vorbereitungszeit ist dafür gering.
Es ist genauso einfach, statt nur einem gleich zwei Brathähnchen in den Ofen zu schieben, und Reste eignen sich für ein Sandwich, Suppen, Aufläufe, Nudelgerichte oder Salate. Außerdem ist ein ganzes Huhn im Verhältnis viel billiger als Hühnerbrust oder Hühnerschenkel.
Ein perfekt gegartes Brathähnchen ist keine Hexerei, wenn man diese Tipps befolgt:

1
Haut dranlassen

Ein Brathähnchen mit knuspriger Haut ist köstlich, für viele ist es sogar das Beste am ganzen Huhn. Weil die Haut sehr viel Fett enthält, ziehen viele Leute es allerdings vor, die Haut zu entfernen. Das ist Geschmackssache, aber das Hähnchen sollte auf jeden Fall mit Haut gegart werden, denn so bleibt das Fleisch schön saftig und trocknet nicht aus.
2
Vorheriges Beizen

Ein Geheimtipp für ein super saftiges Brathähnchen ist vorheriges Beizen in Salzlake. So geht’s:
  1. 8 EL grobes Salz (oder 4 EL Tafelsalz) in 2 Liter Wasser auflösen. Huhn in die Lake legen und sofort in den Kühlschrank stellen. Mindestens 1 Stunde, aber nicht länger als 5 bis 6 Stunden in der Lake beizen.
  2. Lake wegschütten und Huhn unter kaltem Wasser abspülen. Mit Küchenkrepp trocken tupfen. Wenn man genug Zeit hat, sollte man das Huhn danach nochmals 1 Stunde oder über Nacht in den Kühlschrank legen, dann wird die Haut besonders knusprig.
Wenn man aufs Beizen verzichten möchte, muss das Huhn nur unter kaltem Wasser abgespült und trocken getupft werden. Das Abspülen entfernt Rückstände und Bakterien an der Oberfläche. Es ist wichtig, dass die Haut wirklich trocken ist, damit sie bräunt.
3
Würzen mit Kräutern

Salz, Pfeffer und Butter reichen zwar aus, aber mit Kräutern kann man einem Brathähnchen zusätzlichen Geschmack geben. Man kann frisch gehackte Kräuter und etwas weiche Butter unter der Haut verteilen oder einige Zweige Kräuter, geviertelte Zwiebeln und geschälte Knoblauchzehen in den Hohlraum geben. Auch ungespritzte Zitronen- oder Orangenscheiben geben dem Brathähnchen zusätzliches Aroma.
4
Einreiben mit Rubs

Viele Köche schwören auf Rubs (Mischungen aus getrockneten und gemahlenen Gewürzen). Sie werden unter die Haut und in den Hohlraum gerieben. Weil die Gewürze unter der Haut sind, können sie nicht verbrennen und ihr Aroma zieht direkt ins Fleisch. Wenn man die Haut nicht mitisst, ist dies eine gute Methode, das Huhn gut pikant zu würzen.
Als scharfe Gewürze eignen sich Chilipulver oder pürierte frische Chilischoten, Kreuzkümmel und Salbei.
Für ein Brathähnchen mit indischem Touch mischt man zu gleichen Teilen gemahlenen Koriander und Kreuzkümmel, etwas Kurkuma und 1 bis 2 Prisen gemahlenen Kardamom oder Garam masala.
Eine einfache Mischung für ein Thai-Brathähnchen lässt sich aus Ingwerpaste, Zitronengras, grünen Chilis und Limettensaft herstellen.
5
Dressieren

Man kann das Brathähnchen vor dem Garen dressieren, d.h. mit Küchenzwirn die Beine an den Körper binden, so dass das Huhn eine kompaktere Form hat. Dieser Schritt ist nicht unbedingt notwendig, aber es vereinfacht das Handhaben und das Füllen. Um ein Huhn zu dressieren, braucht man 1 Meter hitzebeständiges Küchengarn.
  1. Huhn mit der Brust nach oben auf eine saubere Arbeitsfläche legen.
  2. Das Ende vom Garn jeweils in einer Hand halten und in der Mitte unter den Bürzel legen.
  3. Die Ende der Hühnerbeine mit dem Garn zusammenbringen und das Garn dann über der Brust in Kreuzform bringen.
  4. Garn unter und um die Flügel führen und am Schluss in der Mitte der Brust fest verknoten. Die Flügelspitzen sollten fest anliegen.
Auf Allrecipes finden Sie eine Sammlung erprobter Rezepte für Brathähnchen!
Quelle des Artikels:
Allrecipes

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  • Hinzugefügt: 14 Mrz 2012 Einfach
    siburei
    • siburei
    • Erfahrener Koch
    • amstetten, Österreich
    Also das mit den Beizen ist eine echt fantastische sache!wen man allerdings mit den Schärfegrad der Beize etwas runter geht,und dan der Beize noch leckere Kreuter und Gewürtze zugibt! kann man das ganze gerne etwas länger in der Beize lassen!und das Fleisch nimmt die Aromen auch sehr gut auf!ohne das es danach zu scharf wird!:-)
    Hinzugefügt: 07 Nov 2011 Einfach
    Stefan-Sobioch

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