Paprika rösten und häuten

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Paprika rösten und häuten
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Geröstete Paprika sind vielseitig verwendbar: in Salaten, Suppen, auf Pizza oder in einem Sandwich. Man kann sie auch marinieren oder einlegen und als Antipasti servieren. Man kann sie zwar fertig geröstet im Glas kaufen, aber wer es lieber natürlich und ganz ohne Zusatzstoffe mag, kann frische Paprika selbst rösten und häuten.
Hier zeigen wir drei verschiedene Methode fürs Paprika rösten und häuten.
Man braucht:
1. Frische, ganze Paprika mit Stielsatz
2. Grillzange
3. Plastikbeutel oder Schüssel aus Glas oder Metall mit Klarsichtfolie oder Deckel
4. Geschirrtuch

Methode 1: Über offener Herdflamme
Wer einen Gasherd hat, kann Paprika schnell über der offenen Flamme rösten. Diese Methode hat den Vorteil, dass die Haut in kurzer Zeit und relativ gleichmäßig dunkel wird, ohne dass das Innere der Paprika weich wird.
Gasflamme auf mittelstark einstellen und die Paprika mit einer Grillzange direkt auf die offene Flamme legen. 5 Minuten rösten, dabei die Paprika mithilfe der Grillzange immer wieder rotieren, damit die Haut rundherum Blasen wirft und schwarz wird.
Methode 2: In der Pfanne
Eine beschichtete Flamme auf mittlere Hitze bringen und die Paprika ca. 20 Minuten rösten, dabei immer wieder rotieren, bis die Haut rundherum Blasen wirft und schwarz wird.
Methode 3: Im Backofen
Backofen auf die höchstmögliche Temperatur (260 C) vorheizen. Ein Backblech mit Alufolie oder Backpapier auslegen. Paprika mit Pflanzen- oder Olivenöl bestreichen und die Paprika in einer Lage auf das Backblech legen. Backblech auf mittlerer Schiene in den vorgeheizten Ofen schieben und 40 Minuten rösten, dabei nach 20 Minuten einmal wenden. Die Paprika sind fertig geröstet, wenn die Haut schwarz ist und die Paprika weich sind.
Paprika im Backofen zu rösten hat den Vorteil, dass man gleich eine große Menge Paprika mit geringem Aufwand rösten kann.
Paprika vor dem Häuten schwitzen lassen
Nach dem Rösten ist es wichtig, die Paprika 10 bis 15 Minuten schwitzen zu lassen, denn dadurch lässt sich die Haut sehr leicht entfernen. Man kann die Paprika entweder in einem Plastikbeutel oder einer Schüssel schwitzen lassen. Wenn man einen Plastikbeutel verwendet, die Paprika vorher kurz abkühlen, dann in den Beutel geben, Beutel verschließen und in ein Geschirrtuch wickeln.
Oder man legt die Paprika sofort nach dem Rösten in eine Glas- oder Metallschüssel, deckt sie mit Klarsichtfolie oder einem gut schließenden Deckel ab und lässt das Gemüse 10 bis 15 Minuten schwitzen.
Paprika häuten
Nach dem Schwitzen lässt sich die Haut leicht mit der Spitze eines kleinen Messers abziehen, vorallem solange die Paprika noch warm sind.
Je frischer die Paprika, desto leichter das Häuten
Paprika mit glatter Haut lassen sich besser häuten als ältere Paprika, deren Haut bereits schrumpelig ist.
Paprika zum Füllen vorbereiten
Wenn man die Paprika anschließend füllen möchte, nach dem Häuten die Paprika der Länge nach bis zum Stielansatz aufschlitzen und vorsichtig die Membranen und Samen entfernen, ohne die Paprika zu zerteilen.
Bei Rezepten, in denen die Paprika halbiert gefüllt werden, die gehäuteten erst Paprika halbieren und dann die Membranen und das Samengehäuse herauslösen.
Paprikarezepte
Rezepte mit Paprika finden sich hier.
Quelle des Artikels:
Allrecipes

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