Grundrezept Mürbeteig backen

Artikel von: Allrecipes Redaktion  |  Bild von: tpuell
Grundrezept Mürbeteig backen
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Mürbeteig ist der Grundteig für viele Kuchen - er enthält in der Regel vier Zutaten: Mehl, Fett, Flüssigkeit und Salz und muss nach dem Kneten gekühlt werden.
Wie mache ich Mürbeteig?


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Die 4 Grundzutaten von Mürbeteig sind Mehl, Fett, Flüssigkeit und Salz. Mehl gibt dem Teig Volumen und Festigkeit. Fett verbessert den Geschmack und macht den Teig “mürbe”. Flüssigkeit verbindet die Zutaten und macht den Teig geschmeidig. Salz schließlich verbessert den Geschmack und fördert das Bräunen des Teigs. Auf der Basis dieser vier Zutaten kann man Mürbeteig nach Belieben variieren. Mitunter wird Mürbeteig mit Ei zubereitet, allerdings muss er dann rasch verarbeitet werden, sonst wird er zäh und das gebackene Endprodukt wird hart. Grundsätzlich sollte Mürbeteig nicht durch zu langes Kneten übermischt werden. Ein guter Mürbeteig ist nicht zu kompakt und zergeht auf der Zunge.
Rohen Mürbeteig ohne Eier kann man luftdicht verpackt mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren. Man kann ihn den Teig auch einfrieren und verpackt bei Zimmertemperatur auftauen lassen.
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Das Fett (Margarine oder Butter) darf auf keinen Fall zu weich sein. Am besten nimmt man es nur wenige Minuten vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank. Auch die Flüssigkeit (Wasser oder Milch) sollte kalt sein.
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Mehl, Salz und Zucker (je nach Rezept) in einer großen Schüssel mischen.
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Die gekühlte Butter oder Margarine in kleinen Würfeln in die Mehlmischung schneiden und mit einer Gabel oder den Fingerspitzen rasch zu einem krümeligen Teig verarbeiten. Die Mischung sollte nur erbsengroße Fettklümpchen enthalten.
5 Bild Grundrezept Mürbeteig backen Schritt 5
Esslöffelweise die Flüssigkeit zugeben und nach jeder Zugabe kurz mischen. Der Teig sollte sich zu einer Kugel zusammendrücken lassen.
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Sehr praktisch ist das Mischen von Mürbeteig mit dem Schlagmesser in der Küchenmaschine. Mehl und Salz in den Behälter geben. Butter in Würfeln dazugeben und pulsierend mischen, bis eine krümelige Masse entsteht. Esslöffelweise kaltes Wasser dazugeben und nach jeder Zugabe die Teigkonsistenz prüfen. Sobald sich der Teig zu einer Kugel formt, ist er passend.
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Teigkugel etwas flachdrücken und in Klarsichtfolie einwickeln oder in einen luftdicht schließenden Plastikcontainer legen. Für gedeckten Kuchen den Teig in zwei gleichgroße Teile schneiden. Mindestens 30 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen. Je nachdem, wie weich das Fett war, muss der Teig länger im Kühlschrank ruhen.
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Saubere Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben. Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auspacken. Teig mit den Händen leicht flachdrücken und mit ein wenig Mehl bestäuben.
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Beim Ausrollen beginnt man in der Mitte und arbeitet sich nach außen. Beim Ausrollen den Teig immer wieder mit einem großen Messer oder einem Teigschaber unter dem Teig entlangfahren. Damit wird verhindert, dass der Teig an der Arbeitsfläche kleben bleibt. Wenn der Teig zu klebrig ist, ist er zu warm, dann nochmals 30 Minuten in den Kühlschrank.
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Man kann den Teig auch zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie oder einem aufgeschnittenen großen Gefrierbeutel ausrollen. Dann lässt sich der Teig anschließend einfacher in die Backform legen. Der Teig sollte je nach gewünschter Randhöhe etwa 8 cm größer ausgerollt werden als die Kuchenform. Überschüssiges Mehl mit einem Backpinsel entfernen.
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Teig vorsichtig zur Hälfte und danach zum Viertel zusammenklappen und mittig in eine gefettete Backform legen. Wenn man Frischhaltefolie verwendet, die obere Schicht vorsichtig abziehen. Mit der Teigseite nach unten mittig in die vorbereitete Backform legen und die andere Frischhaltefolie abziehen. Ein anderer Trick für eher geübte Bäcker: Teig über ein leicht bemehltes Nudelholz wickeln und über der Kuchenform wieder abrollen.
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Um einen Mürbeteigboden zu backen oder vorzubacken, den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Das verhindert die Bildung von Luftblasen, die den Teig wellig machen.
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Man kann den Teig auch blindbacken. Das geht so: ein passend großes Stück Backpapier oder Alufolie auf den Teig legen und mit getrockneten Hülsenfrüchten beschweren. Nach Rezept im vorgeheizten Ofen vorbacken, bis der Rand etwas Farbe annimmt. Aus dem Ofen nehmen und die Hülsenfrüchte und das Papier entfernen. Wenn man einen Mürbeteig zum Belegen möchte, der nicht wie z.B. Quiche mit Füllung weitergebacken wird, sticht man den Teig einige Male mit der Gabel ein und backt ihn auf einmal, bis er goldbraun ist.
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Für einen gedeckten Kuchen sollte der erste Teigboden vor dem Belegen noch einmal 20-30 Minuten im Kühlschrank ruhen, damit sich der Teig während des Backens nicht zusammenzieht. Den Teigboden mit etwas verquirltem Eiweiß oder Gelee bestreichen oder mit etwas Vanillepuddingpulver bestreuen. Das versiegelt den Teig, so dass er nicht von der Füllung durchweicht wird.
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Den zweiten Teig rollt man genauso aus, jedoch nur 1-2 cm großer also die Kuchenform. Die zweite Teigplatte kann aus einem Gitter oder aus anderen originellen Formen bestehen.
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Die Füllung auf dem ersten Teigboden verteilen und den zweiten Teigboden auflegen. Den Rand der oberen Teigplatte mit dem Rand der unteren Teigplatte zusammendrücken, damit keine Füllung entweichen kann. Mit einem kleinen scharfen Messer kleine Einschnitte in den oberen Teig machen oder mit der Gabel einstechen, damit während des Backens Dampf entweichen kann.
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Teigoberfläche mit verquirltem Ei und etwas Wasser oder mit Milch bestreichen und im vorgeheizten Backofen nach Rezept backen.
Quelle des Artikels:
Allrecipes

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