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Risotto kochen

Artikel von: Allrecipes Redaktion  |  Bild von: Key
Risotto kochen
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Risotto ist längst kein Gericht mehr, was man nur beim Italiener isst. Mit diesen Tipps gelingt Ihnen Risotto auch zu Hause!

Risotto hat den Ruf, eher schwierig zu sein. Das stimmt nicht, es sei denn, man findet regelmäßiges Umrühren schwierig. Denn im Rühren liegt das Geheimnis eines gelungenen Risotto. Der Rest ist fast so umkompliziert wie Pasta kochen!

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Welcher Reis für Risotto?

Um echtes Risotto zu machen, muss man speziellen Reis verwenden: Arborio, Vialone oder Carnaroli. Die Reiskörner dieser Sorten haben kurze, rundliche Reiskörner mit hohem Stärkegehalt, die viel Flüssigkeit aufnehmen können, ohne matschig zu werden. Statt Reis kann man für Risotto-ähnliche Gerichte auch andere kleine Körner mit hohem Stärkegehalt wie Perlgraupen, Dinkel oder Faro verwenden.
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Brühe erhitzen

Zum Reis kochen nimmt man oft die doppelte Menge Flüssigkeit wie Wasser. Bei Risotto ist das anders. Weil es im offenen Topf gekocht wird, sollte man etwa drei Mal so viel Flüssigkeit wie Reis nehmen. Die meisten Risottorezepte verwenden Hühnerbrühe, am besten natürlich selbstgemachte, aber man kann auch Gemüsebrühe, Rinderbrühe oder sogar Fischbrühe verwenden, wenn der Geschmack gut zu den anderen Zutaten des Risotto passt. Man kann auch Brühwürfel verwenden, muss dann jedoch vorsichtig salzen, da sie bereits viel Salz enthalten.
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Reihenfolge der Zutaten

Die Brühe in einem zweiten Topf erhitzen und auf dem Herd auf niederigster Stufe simmern lassen. Zum Risotto kochen einen schweren, ausreichend großen Topf verwenden. Nach dem Anbraten von Zwiebeln oder Schalotten, bis sie weich sind, den Reis in den Topf geben und ohne Flüssigkeit unter Rühren anbraten, bis er nussig duftet und die Ränder der Reiskörner durchsichtig werden. Wenn dem Risotto Wein beigegeben wird, kommt er jetzt dazu.
Welcher Wein?
Der Wein sollte nicht süß sein. Ein trockener Weißwein wie Sauvignon Blanc passt am besten.
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Rühren ja, aber nicht pausenlos

Man kann Risotto zwar nicht einfach auf dem Herd vor sich hinkochen lassen, aber die Ermahnungen, es müsse ununterbrochen umgerührt werden, sind oft etwas übertrieben. Wichtig, ist, dass man eine kleine Menge heiße Brühe (etwa 125 ml oder eine Suppenkelle voll) hinzugibt und erst dann mehr Brühe hinzufügt, wenn sie verkocht ist. Das Risotto sollte soeben simmern. Man muss beim Risotto kochen regelmäßig umrühren und den Kochvorgang beobachten, aber nicht am Herd kleben, um das Risotto umzurühren.

Zwischen den Rührintervallen und der Zugabe von Brühe sollte man die restlichen Zutaten bereit stellen, wie frisch geriebenen Parmesan.
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Wann ist Risotto gar?

Risotto ist gar, wenn der Reis al dente ist. Es sollte eher flüssig als eine feste Masse sein, zumal es sich nach dem Kochen noch verfestigt. Am Schluss Parmesan und andere Zutaten wie Prosciutto, gekochte Garnelen, gedünstetes Blattgemüse, gebratene Pilze oder gekochtes Hähnchenfleisch untermischen. Ganz zum Schluss kommt zum Verfeinern noch ein kleines Stückchen Butter ans Risotto.

Risotto sofort servieren. Wenn es zu lange steht, wird es hart. Reste kann man in einer Pfanne in etwas Olivenöl anbraten.

Lust auf Risotto bekommen? Dann schauen Sie durch die Allrecipes Rezepte für Risotto.
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Risotto im Schnellkochtopf zubereiten

Wenn man Risotto im Schnellkochtopf zubereitet, gilt es diese 3 Regeln zu beachten:
1. Verhältnis Reis-Brühe: Die Brühe sollte etwas mehr als doppelt soviel sein wie der Reis. Zum Beispiel für 100 g Reis 220 ml Brühe verwenden. Wenn man ein cremigeres Risotto bevorzugt, noch mehr Brühe verwenden.
2. Dei Kochzeit beträgt genau 4 Minuten nach dem ersten Pfeifen, keine Minute mehr oder weniger. Wenn man den Schnellkochtopf aufmacht, erscheint der Reis noch ungekocht, aber er wird während der 3 Minuten ruhen noch weich.
3. Das Ruhen lassen ist unbedingt notwendig! In dieser Zeit kann der Reis seine Stärke abgeben und erhält die typische cremige Konsistenz von Risotto.
Quelle des Artikels:
Allrecipes

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