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Mehl Typen

Artikel von: Nadia Hassani  |  Bild von: Allrecipes
Mehl Typen
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Die Vielfalt der verschiedenen Mehltypen kann selbst für geübte Hobbybäcker etwas verwirrend sein. Damit Sie den Überblick behalten, welcher Mehl Typ sich am besten für welchen Zweck eignet, haben wir hier eine Übersicht der gängigsten Mehltypen zusammengestellt. Es sind auch die in Österreich und in der Schweiz üblichen Bezeichnungen berücksichtigt.

Mehl: Typen nach DIN

Je nachdem, wie viel von der mineral- und ballaststoffreichen Getreideschale ein Mehl enthält, wird es in Deutschland nach DIN 10355 klassifiziert. Dabei gilt: je höher die Typenzahl, desto dunkler das Mehl.
Tabelle: Typen nach DIN

Mehl

Bestandteil

Verwendung

Type 405

Weizen

Helles Allzweckmehl für Kuchen, Brötchen, Weißbrot und helles Gebäck.

Type Instant 405

Weizen

Für Waffeln, Pfannkuchen, Nudelteig und zum Binden von Suppen und Soßen. Kann direkt in Flüssigkeiten eingestreut werden, ohne zu klumpen.

Type 550

Weizen

Für Teig, der gut aufgehen soll, wie Kuchen, Brötchen, Weißbrot, helles Gebäck, Hefeteig, Hefeklöße, Stollen.

Type 1050

Weizen

Dunkles Mehl für Mischbrote und Graubrote.

Type 1600

Weizen

Für dunkle Brote mit kräftigem Geschmack.

Type 1700

Weizen

Weizenbackschrot, das mit anderen Mehlen gemischt wird.

Type 1150

Roggen

Dunkles Roggenmehl für Mischbrote und kräftige Roggenbrote.

Type 1370

Roggen

Dunkles Roggenmehl für rustikale Brote.

Type 1800

Roggen

Roggenbackschrot, das mit anderen Mehlen gemischt wird.

Type 630

Dinkel

Hellstes Dinkelmehl, entspricht etwa dem Allzweck-Weizenmehltyp 405.

Type 1050

Dinkel

Mittelding zwischen dem hellen Dinkelmehl Type 630 und Dinkel-Vollkornmehl (keine Typennummer), für süße und herzhafte Backwaren.



Mehl: Typen in Österreich

In Österreich werden Mehlsorten vor allem nach dem Feinheitsgrad unterschieden, also danach, wie klein oder groß die Mehlpartikel sind.

Glattes Mehl: Sehr fein gemahlenes Weizenmehl für helles Brot, feinporige geschmeidige Teige wie gezogener Apfelstrudel, Palatschinken, Einbrenn (Mehlschwitze) und zum Binden von Saucen.

Universalmehl: Allzweckmehl aus Weizen, auch für Germteige (Hefeteige) verwendet.

Griffiges Mehl: Weizenmehl mit gröberer Struktur, vorwiegend für verschiedenste Knödel, Kartoffelteig, Topfenteig (Teig mit Quark, Nockerl, Kuchen und Torten, verwendet.

Doppelgriffiges Mehl: Rieselfähiges Weizenmehl mit einer fühlbaren Körnung, das sich ohne Klumpen in Flüssigkeit auflöst. Für schwierige Teig wie Strudel, die steif und elastisch zugleich sein sollen, wie z.B. Strudel, und zum Stauben (Binden) von kräftigen Suppen und Soßen.

Zusätzlich zum Feinheitsgrad wird in Österreich auch nach dem Ausmahlungsgrad unterschieden – also wie hell oder dunkel das Mehl ist - und als Type angegeben. Dabei werden in Österreich andere Typennummern verwendet als in Deutschland. Sowohl glattes als auch griffiges Mehl kann hell oder dunkel sein.

Hier finden Sie viele Rezepte für Mehlspeisen aus Österreich.
Mehltypen in Deutschland und Österreich im Vergleich:

Sorte

Deutschland

Österreich

Weizen

Type 450

Type W480

Weizen

Type 550

Type W700

Weizen

Type 1050

Type W1600

Roggen

Type 815

Type R500

Roggen

Type 1150

Type R960



Mehl: Bezeichnungen in der Schweiz:

In der Schweiz wird Mehl entsprechend dem Ausmahlungsgrad folgendermaßen unterteilt:

Bezeichnung

Sorte

Entspricht DIN

Weißmehl

Weizen-Allzweckmehl

Type 405

Halbweißmehl

Etwas dunkleres Weizenmehl

Type 550

Ruchmehl

Dunkles Weizenmehl mit Getreideschalen

Type 1050



Quelle des Artikels:
Allrecipes

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