Mehl: Typen in Österreich
In Österreich werden Mehlsorten vor allem nach dem Feinheitsgrad unterschieden, also danach, wie klein oder groß die Mehlpartikel sind.
Glattes Mehl: Sehr fein gemahlenes Weizenmehl für helles Brot, feinporige geschmeidige Teige wie gezogener Apfelstrudel, Palatschinken, Einbrenn (Mehlschwitze) und zum Binden von Saucen.
Universalmehl: Allzweckmehl aus Weizen, auch für Germteige (Hefeteige) verwendet.
Griffiges Mehl: Weizenmehl mit gröberer Struktur, vorwiegend für verschiedenste Knödel, Kartoffelteig, Topfenteig (Teig mit Quark, Nockerl, Kuchen und Torten, verwendet.
Doppelgriffiges Mehl: Rieselfähiges Weizenmehl mit einer fühlbaren Körnung, das sich ohne Klumpen in Flüssigkeit auflöst. Für schwierige Teig wie Strudel, die steif und elastisch zugleich sein sollen, wie z.B. Strudel, und zum Stauben (Binden) von kräftigen Suppen und Soßen.
Zusätzlich zum Feinheitsgrad wird in Österreich auch nach dem Ausmahlungsgrad unterschieden – also wie hell oder dunkel das Mehl ist - und als Type angegeben. Dabei werden in Österreich andere Typennummern verwendet als in Deutschland. Sowohl glattes als auch griffiges Mehl kann hell oder dunkel sein.
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