Gebratene Gans

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    Gebratene Gans

    Rezeptbild: Gebratene Gans
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    Gebratene Gans

    (1)
    3Stunden


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    Über dieses Rezept: Knusprig gebratene Gans mit Rotkohl und Kartoffelklößen ist das klassische Weihnachtsmahl. Der Ursprung des Gänsebratens geht auf den katholischen Brauch der Martinsgans zurück, die am 11. November vor Beginn der adventlichen Fastenzeit verzehrt wurde. Die Fastenzeit endete am Heiligabend und deswegen wurde wieder eine Gans als Festtagsbraten zubereitet.

    Zutaten
    Portionen: 6 

    • 1 bratfertige Gans (3,5-4 kg) mit Herz und Leber
    • Salz
    • frisch gemahlener weißer Pfeffer
    • 1 Zwiebel oder 2 Schalotten
    • 500 g frische Maronen
    • 2 Äpfel
    • 3-4 Stängel Petersilie
    • 50 g Butter
    • 70 g Semmelbrösel
    • 1 kleines Ei
    • 1/2 TL Thymian
    • 1/2 TL Majoran
    • 1/2 TL Beifuß
    • 1 EL Speisestärke
    • 1 kleines Glas trockener Weißwein

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    Zubereitung
    Zubereitung:30Minuten  ›  Kochzeit: 2Stunden30Minuten  ›  Fertig in:3Stunden 

    1. Die Gans sowohl innen als auch außen gründlich waschen, trockentupfen, dann mit dem Salz und dem Pfeffer einreiben. Die Zwiebel oder die Schalotten abziehen und in feine Würfel schneiden.
    2. Die Maronen an einer Seite mit einem spitzen Messer einritzen, in einen Topf mit kaltem Wasser geben und zum Kochen bringen. Etwa 20 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln lassen, bis sie weich geworden sind. Von der Schale sowie der Haut befreien und hacken.
    3. Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch würfeln. Die Petersilie gründlich waschen, trockentupfen; die Blättchen von den Stielen zupfen und hacken.
    4. Etwa 3 EL Butter in einer großen Pfanne erhitzen und das Herz darin anbraten. Die Leber und die Zwiebel- oder Schalottenwürfel zufügen und alles kurz anrösten.
    5. Den Pfanneninhalt mit Maronen, Äpfeln und Semmelbröseln vermischen. Das Ei verquirlen und ebenfalls hinzufügen. Mit Thymian, Majoran und Beifuß würzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    6. Die Apfel-Maronen-Füllung in die Gans geben und beide Öffnungen mit Garn zunähen oder mit einer Rouladennadel zustecken.
    7. Unter den Flügeln vorsichtig in die Haut stechen, damit das Fett herauslaufen kann. Die restliche Butter schmelzen und den Braten damit bestreichen.
    8. Die Gans mit der Bauchseite nach unten in eine Bratform legen und in den auf 210 °C vorgeheizten Backofen stellen. Nach etwa 20 Minuten die Gans wenden und die Hitze auf 200 °C reduzieren.
    9. Die Gans 2-2 1/2 Stunden braten, währenddessen zweimal wenden und hin und wieder mit dem Bratfett begießen. An den Schenkeln prüfen, ob das Fleisch weich ist. Die Gans aus der Bratform nehmen und warm halten. Das Fett vom Bratensaft abschöpfen. Die Speisestärke mit Wasser anrühren und mit dem Wein in den Bratensaft geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu der Gans reichen.
    10. Als Getränk eignet sich ein Rotwein von der Ahr.

    Eine Gans fachgerecht tranchieren

    Mit einem scharfen Messer die Keulen abschneiden. Nun die Gans am Rückgrat * entlang zertrennen, das Fleisch von Rücken und Brust abschneiden. * Dann die Apfel-MaronenFüllung aus der Gans herauslösen. * Zuletzt das Fleisch in schmale und mundgerechte Stücke schneiden.

    Maronen zubereiten

    Eine schrittweise Anleitung für die Esskastanien Zubereitung sowie andere wertvolle Tipps finden Sie in der Allrecipes Kochschule Maronen

    Hilfreiche Tipps für Geflügel in der Allrecipes Kochschule:

    In der Allrecipes Kochschule finden Sie Artikel wie man Geflügel richtig brät, füllt, tranchiert und wie man Bratensauce selbst zubereitet. Hier klicken für unsere Geflügel-Artikel.

    Ofentemperatur umrechnen

    Zum Umrechnen der Ofentemperatur von Umluft auf Ober- und Unterhitze schauen Sie einfach in unsere Umrechnungstabelle.

    Geheimnisse beim Braten von Geflügel

    Beim Füllen von Geflügel rechnet man pro Kilogramm Gewicht des Tieres etwa 350 g Füllung. Um zu verhindern, dass Füllmasse herausquillt, sollte das Geflügel nur zu drei Vierteln befüllt werden. Die Haut wird knusprig braun, wenn sie am Ende der Bratzeit mit Salzwasser bestrichen und für kurze Zeit der Oberhitze ausgesetzt wird. Dieses ist das Geheimnis der berühmten Pekingente, die für ihre knusprige Haut bekannt ist. * Meist gibt eine Gans mehr Fett ab, als man für die Sauce benötigt. Aus dem Fett kann man Gänseschmalz herstellen. Das Fett in einen Topf geben, salzen und nach Geschmack mit Majoran würzen. Eine Zwiebel und einen Apfel würfeln, anrösten und einrühren. Damit das Schmalz fest wird, etwas Schweineschmalz darin auflösen.

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