Sauerteigbrot

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    Sauerteigbrot

    Sauerteigbrot

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    6Tage12Stunden


    Von 3 anderen gemacht

    Über dieses Rezept: Anstelle von handelsüblicher Hefe wird würziges Sauerteigbrot mit einem Sauerteig-Starter hergestellt, der auf natürlich in der Luft und in Mehl vorkommender Hefe basiert. Auch wenn es etwas dauert, bis solch ein Starterteig entsteht, ist das Brot an sich nicht schwierig herzustellen. Übriggebliebener Starterteig kann "gefüttert" werden, so dass er weiterwächst und für weitere Sauerteigbrote verwendet werden kann.

    Zutaten
    Ergibt: 1 Brot

    • Für den Sauerteig-Starter
    • 100 g Mehl Type 1050 , am besten ungebleichtes Biomehl
    • 100 ml lauwarmes Wasser, vorzugsweise Quellwasser
    • Zum "Füttern"
    • 200–300 g Mehl Type 1050, am besten ungebleichtes Biomehl, lauwarmes Wasser, vorzugsweise Quellwasser
    • Für den Brotteig
    • 500 g Mehl Type 1050, am besten ungebleichtes Biomehl
    • 1 TL Salz
    • 250 ml lauwarmes Wasser, nach Bedarf auch mehr, vorzugsweise Quellwasser

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    Zubereitung
    Zubereitung:1Stunde  ›  Kochzeit: 1Tag11Stunden  ›  Ruhezeit: 5Tage Anderes  ›  Fertig in:6Tage12Stunden 

    1. Für den Sauerteig-Starter das Mehl und das Wasser in einer Schüssel zu einer klebrigen Mischung verrühren. Mit einem feuchten Geschirrhandtuch (nicht Klarsichtfolie) abdecken und 2 Tage auf der Küchentheke stehen lassen, dabei das Geschirrhandtuch gelegentlich neu befeuchten. Wenn die Mischung nach 2 Tagen Blasen wirft und nach Milch riecht, kann man mit der ersten Fütterung beginnen. (Es kann bis zu 4 Tage dauern, bis diese Phase erreicht ist.) Wenn sich Schimmel gebildet hat, oder die Mischung sauer oder schlecht riecht, wegwerfen und einen neuen Sauerteig ansetzen.
    2. Zum Füttern 100 g Mehl und genug Wasser einrühren, so dass eine weicher, fast cremiger Teig entsteht. Die Schüssel wieder abdecken und 24 Stunden stehen lassen. Nun sollte der Sauerteig sehr aktiv Blasen werfen. Gut umrühren, dann die Hälfte des Sauerteigs wegwerfen. Nochmal 100 g Mehl und genug lauwarmes Wasser hinzufügen, um wieder einen Teig herzustellen. Erneut abdecken und 12 Stunden stehen lassen. Wenn der Sauerteig sehr aktiv aussieht und Blasen wirft, kann er zum Backen benutzt werden. Wenn nur wenige Blasen zu sehen sind, noch einmal füttern und 6 Stunden warten.
    3. Für den Brotteig das Mehl und das Salz in einer großen Schüssel mischen und in der Mitte eine Vertiefung machen. 200 g Sauerteig abwiegen und mit dem lauwarmen Wasser mischen, dann in die Mehlvertiefung gießen. Nach und nach das Mehl einarbeiten, bis ein weicher Teig entsteht. Wenn sich der Teig trocken oder krümelig anfühlt, etwas mehr Wasser zugeben. Wenn der Teig an den Händen klebt, etwas mehr Mehl zugeben.
    4. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen und 10 Minuten kneten, bis er sehr geschmeidig ist. In die saubere Schüssel zurückgeben, mit einem feuchten Geschirrhandtuch abdecken und an einem warmen Ort 3-8 Stunden gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat. Die Ruhezeit hängt dabei von der Raumtemperatur und der Stärke des Sauerteigs ab. (Ein neuer Sauerteig braucht eine längere Ruhezeit und ein geringeres Volumen als ein voll entwickelter Sauerteig.)
    5. Den aufgegangenen Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen und mit den Fäusten auf seine ursprüngliche Größe zusammendrücken. Zu einer Kugel formen und in einen Korb oder ein großes Sieb geben, das mit einem gut bemehlten Leinenhandtuch ausgelegt ist. Mit einem feuchten Geschirrhandtuch zudecken und 2-6 Stunden gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.
    6. Gegen Ende der Ruhezeit den Ofen auf 220 C / Gasofen Stufe 7 vorheizen. Den Teig auf ein großes, eingefettetes Backblech legen und die Oberfläche schnell mit einem scharfen Messer einschneiden. 35 Minuten backen, bis das Brot hohl klingt, wenn man auf seinen Boden klopft.
    7. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Hält sich bis zu 5 Tage und schmeckt besonders gut getoastet.

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