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Labskaus

Über dieses Rezept: Labskaus ist ein typisch norddeutsches Resteessen. Der Legende nach soll es von einem Schiffskoch erfunden worden sein, der seinen letzten Proviant zu einer Henkersmahlzeit verkocht hat.

Joachim

Zutaten
Portionen: 8 

  • 750 g gepökeltes Rindfleisch
  • 500 g Rote Bete
  • 1 kg Kartoffeln
  • 4 Zwiebeln
  • 1 1/2 TL Meerrettich
  • 3 EL Essig
  • 2 EL Wasser
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker
  • 5 Gewürzgurken
  • 2 Äpfel
  • 8 Matjesfilets
  • 2 EL Öl
  • 8 Eier

Zubereitung
Zubereitung:30Minuten  ›  Kochzeit: 1Stunde40Minuten  ›  Ruhezeit: 1Stunde40Minuten  ›  Fertig in:3Stunden50Minuten 

  1. Das Pökelfleisch in reichlich Wasser in etwa 1 1/2 Stunden weich kochen
  2. Die Roten Beten schälen, waschen und vierteln. In Salzwasser je nach Größe 1/2 bis 1 Stunde weich kochen.
  3. Kartoffeln schälen, waschen und kochen. Inzwischen die Zwiebeln abziehen. Das Fleisch herausnehmen und die Brühe beiseite stellen. Fleisch, Kartoffeln und 3 Zwiebeln durch den Fleischwolf drehen und gut vermischen.
  4. Mit Pfeffer würzen und mit der Pökelbrühe zu einer geschmeidigen Masse rühren. Über Nacht kühl stellen. Den Meerrettich schälen und in kleine Würfel schneiden. Eine Sauce aus Essig, Wasser, Meerrettich, Salz, Pfeffer und Zucker zubereiten. Die noch lauwarmen Roten Beten in Scheiben schneiden, dann kalt stellen.
  5. Am nächsten Tag 1 Gurke würfeln, zum Labskaus geben und alles erhitzen. Die Äpfel schälen und mit den restlichen Zwiebeln in Scheiben schneiden. Auf die Matjesfilets legen, dann aufrollen. Das Öl erhitzen, 8 Spiegeleier braten. Das Labskaus auf Teller füllen. Mit Roten Beten, den restlichen Gurken, Matjes und Spiegeleiern servieren.

Rote Bete zubereiten

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Man wird so viele Labskausrezepte finden, wie es Seemannsfrauen und Schiffsköche gibt. Denn jeder fügt dem Gericht eigene Zutaten bei. In den skandinavischen Ländern soll es sogar eine grundsätzliche Trennung zwischen dem Labskaus für den Kapitän und dem Labskaus für die Mannschaft geben. Bei allen „Seebären“ gehört aber ein klarer Schnaps hinterher dazu!

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