Rösti mit Meerrettich

    Rösti mit Meerrettich

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    37Minuten


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    Über dieses Rezept: Die klassische Rösti besteht aus grob geraspelten Kartoffeln, die in heißem Fett gebraten werden. In der Schweiz gibt es einen wahren Rösti-Streit. Sollen für die Rösti rohe oder gekochte Kartoffeln verwendet werden? Die Züricher und Ostschweizer schwören auf rohe Kartoffeln, die Berner hingegen auf gekochte. Diese herzhafte Variante ist ein leckerer Snack für zwischendurch. Der Meerrettisch gibt dem Ganzen Pfiff.

    Zutaten
    Portionen: 4 

    • 400 g mehligkochende Kartoffeln
    • 4 Frühlingszwiebeln
    • 1 Ei
    • 1 EL Sahne-Meerrettich
    • Salz, Pfeffer
    • 2 EL Sonnenblumenöl
    • Außerdem
    • 100 g saure Sahne
    • 1 EL fein gehackte Petersilie

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    Zubereitung
    Zubereitung:25Minuten  ›  Kochzeit: 12Minuten  ›  Fertig in:37Minuten 

    1. Die Kartoffeln schälen, waschen, grob raspeln und in einem Küchentuch gut ausdrücken. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und hacken. Das Ei verquirlen. Kartoffeln, Frühlingszwiebeln, Ei und Meerrettich in eine Schüssel geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und alles vermischen.
    2. In einer beschichteten Pfanne 1 EL Öl erhitzen. Die Kartoffelmasse esslöffelweise hineingeben und zu Rösti verstreichen. Nur so viele Esslöffel hineingeben, dass die Rösti nicht aneinander kleben. Die Rösti pro Seite 2–3 Minuten goldbraun braten, dann herausnehmen und warm halten.
    3. Das restliche Öl in der Pfanne erhitzen und aus der übrigen Kartoffelmasse weitere Rösti zubereiten. Die Rösti nach dem Braten eventuell auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen.
    4. Die Rösti mit je einem großen Klecks saurer Sahne anrichten und mit Petersilie bestreuen. Sofort servieren.

    Der praktische Tipp!

    Am besten halten Sie die Rösti im Ofen warm. Dafür den Backofen auf schwacher Stufe vorheizen. Die Rösti auf einem vorgewärmten Teller stapeln und zwischen die einzelnen Rösti je ein Blatt Butterbrot-papier oder etwas Backpapier legen, damit Sie schön knusprig bleiben. So können Sie auch Kartoffelpuffer und Pfannkuchen mühelos warm halten.

    Das erste deutsche Kartoffelrezept …

    … verdanken wir Marxen Rumpolt, dem Leibkoch des Kurfürsten von Mainz. Er veröffentlichte 1581 ein Buch mit dem Titel „Ein new Kochbuch“, das unter anderem auch ein Rezept enthielt, das dem der Schweizer Rösti sehr ähnelte. Rumpolt, ein gebürtiger Ungar, war an vielen Höfen Europas tätig und man nimmt an, dass er dieses Rezept in Italien kennengelernt hatte, denn Kartoffeln waren zu diesem Zeitpunkt in Deutschland als Nahrungsmittel noch unbekannt.

    Kartoffel-Möhren-Rösti

    So bereiten Sie Kartoffel-Möhren-Rösti zu. 400 g mehligkochende Kartoffeln schälen, waschen, grob raspeln und in einem Küchentuch gut ausdrücken. 2 Möhren (etwa 200 g) putzen, waschen und grob raspeln. 1 Zwiebel schälen und fein hacken. 1 Ei verquirlen. Kartof-feln, Möhren, Zwiebel und Ei in eine Schüssel geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und gut vermischen. In einer beschichteten Pfanne 1 EL Sonnenblumenöl erhitzen. Die Kartoffel-Möhren-Masse esslöffelweise hineingeben und zu kleinen Rösti verstreichen. Die Rösti pro Seite 2–3 Minuten goldbraun braten, auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen und warm halten. Erneut 1 EL Öl in der Pfanne er-hitzen und weitere Rösti zubereiten. Servieren Sie dazu Petersilien-Rahm. Dafür 150 g Schlagsahne steif schlagen. 2–3 EL fein geriebenen Parmesan und 1 EL fein gehackte Petersilie untermischen. Mit etwas Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen.

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