Kartoffelsuppe mit Brunnenkresse

    Kartoffelsuppe mit Brunnenkresse

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    Über dieses Rezept: Diese cremige Kartoffelsuppe wird mit Brunnenkresse und Räucherlachs zu einer ganz besonderen Mahlzeit, die man vor allem Gästen servieren kann. Sie eignet sich als raffinierte Vorspeise oder als Hauptgericht.

    Zutaten
    Portionen: 4 

    • 250 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
    • Salz
    • 1 Zwiebel
    • 1 kleine Knoblauchzehe
    • 200 g Brunnenkresse
    • 4 EL Butter
    • 500 ml Hühnerbrühe
    • 125 g süße Sahne
    • 1 EL Noilly-Prat
    • 100 g Räucherlachs
    • weißer Pfeffer aus der Mühle
    • frisch geriebene Muskatnuss
    • 4 EL Crème fraîche

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    Zubereitung
    Zubereitung:25Minuten  ›  Kochzeit: 35Minuten  ›  Fertig in:1Stunde 

    1. Die Kartoffeln schälen, waschen, vierteln und in 500 ml kochendem Salzwasser etwa 20 Minuten weich garen. Nicht abgießen! Inzwischen Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Die Brunnenkresse verlesen, dabei die harten Stiele entfernen, waschen und abtropfen lassen.
    2. Die Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch etwa 2 Minuten darin dünsten. Die Brunnenkresse zufügen und etwa 3 Minuten mitdünsten. Brühe, Sahne und Noilly-Prat zugießen und alles bei geringer Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen. Den Lachs in Streifen schneiden.
    3. Die Brunnenkressesuppe zu den Kartoffeln geben und alles fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Die Crème fraîche darunterrühren und die Suppe nochmals kurz erhitzen. Auf vier Teller verteilen und mit dem Lachs bestreuen. Sofort servieren.

    Hühnerbrühe selbst machen

    Wie Sie Hühnerbrühe selbst machen, steht in der Allrecipes Kochschule.

    ¬Der praktische Tipp!

    Wenn Sie Suppe servieren, sollten Sie Suppenteller und Suppenterrine vorwärmen – entweder auf einer Warmhalteplatte oder im auf 75 °C (Gas kleinste Stufe) vorgeheizten Backofen.

    Würzige Kartoffel-Kerbel-Suppe

    150 g Kerbel verlesen, waschen, trocken tupfen und fein hacken. 2 mehligkochende Kartoffeln (etwa 250 g) schälen, waschen und fein würfeln. 1 Schalotte schälen und fein hacken. In einem Topf 1 EL Butter erhitzen. Schalotte und Kartoffeln etwa 3 Minuten darin braten. Den Kerbel zufügen und kurz mitdünsten. 850 ml Gemüsebrühe zugießen. Aufkochen und alles bei geringer Hitze etwa 5 Minuten köcheln lassen. Die Suppe pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen. 125 g Schlagsahne unterrühren und die Suppe nochmals kurz erhitzen. Mit etwas Kerbel bestreuen und heiß servieren. * Servieren Sie die Suppe mit pochierten Eiern. Dafür in einem breiten Topf 500 ml Salzwasser mit einem Schuss Essig aufkochen lassen. 4 Eier einzeln aufschlagen und jeweils in einer Suppenkelle ins siedende Wasser gleiten lassen, etwa 4 Minuten darin pochieren. Mit einem Schaumlöffel herausheben. Mit Salz und Pfeffer würzen.

    Kartoffeln und die Malerei …

    … waren meist ein heikles Thema, denn Kartoffeln galten lange als Arme-Leute-Essen. Das bekannteste und wohl deprimierendste Gemälde stammt von Vincent van Gogh. Es zeigt eine Familie, die unter einer trüben Petroleumlampe um einen armseligen Holztisch sitzt und Kartoffeln isst. Das Bild spiegelt die Situation dieser Zeit wider: ein Leben voller Mühsal und Plackerei, um einfach nur zu überleben. * Van Gogh war der erste Maler, der Kartoffeln dominant ins Bild setzte. Auf seinem Ölgemälde „Korb mit Kartoffeln“ sieht man das Gemüse hoch aufgehäuft in einem flachen Korb liegen und außenherum weitere Knollen. Bekannt sind zudem seine Kohlezeichnungen „Kartoffelerntende Frau“ und „Kartoffelschälende Frau“. * Es gibt aber auch andere Beispiele: Der Humorist Wilhelm Busch zeichnete 1892 eine dreiteilige Bilder-geschichte mit dem Titel „Kartoffelidyll“. Das erste Bild zeigt eine Familie bei der Kartoffelernte. Im zweiten Bild sitzt die Familie pausbäckig und kartoffelessend am Tisch und im dritten krault der Hausherr zufrieden fette Schweine, die aus einem Trog Kartoffeln fressen. * Auch Günter Grass malte anlässlich seines 70. Geburtstags ein Kartoffelaquarell und kommentierte es wie folgt: „Eigene Kartoffeln: Drei knappe Reihen sind genug für den Herbst und für Gäste, die wenig von eigenen Kartoffeln wissen.“

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